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Trockenes Auge beim Hund

Keratocunjunctivitis auch genannt Trockenes Auge kann bei einem Hund zu Blindheit führen.


Leidet ein Hund dauerhaft an trockenen Augen zerstört das Immunsystem die Produktion von Tränenflüssigkeit und somit die Tränendrüsen.


Wirkung von Tränenflüssigkeit:

  • versorgt das Auge mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff
  • reinigt und schmiert das Auge
  • schützt vor Infektionen

Leidet das Auge unter Trockenheit, geht die Wirkung der vorgenannten Punkte verloren. Infolgedessen können Infektionen, Geschwüre, eine Schädigung der Augenfläche oder eine Änderung der Pigmentierung des Auges auftreten.

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Daher ist eine frühe Diagnose sehr wichtig, damit die Nebenwirkungen die Tränendrüsen nicht zerstören können und letztendlich der Hund erblindet. Einer von 22 Hunden ist von dem Trockenen Auge betroffen. Deshalb gilt es, die Augen eines Hundes gut zu beobachten, damit Veränderungen sofort auffallen.


Anzeichen:

  • Hund reibt öfters die Augen
  • Blinzelt häufig
  • Rote Augen
  • Vermehrte Augeninfektionen
  • Öfter geschlossene Augen
  • Hornhautgeschwüre
  • Entzündete Augen

Es wird daher empfohlen, dass Hunde, die an Augeninfektionen leiden, auch auf das Trockene Auge zu testen. An dem Trockenen Auge können alle Rassen und in jedem Alter erkranken. Allerdings gibt es Rassen, die mehr betroffen sind wie andere. Dazu gehören: Bulldoggen, Mops, Cavalier King Charles Spaniel, West Highland White Terrier, Shihtzu und Cocker Spaniel. Bei diesen Rassen ist ein frühzeitiger Test empfehlenswert.

Bei dem Text wird der Tierarzt mit einem STT (Schirmer-Tränentest) die Tränenproduktion des Hundes messen. Der Test ist einfach durchzuführen und muss nicht unter Narkose des Hundes erfolgen. Dabei wird in 60 Sekunden die Tränenproduktion des Auges gemessen. Empfehlenswert ist, dass auf beiden Augen der Test durchgeführt wird. Ergibt sich dabei, dass der Hund wenig Tränenflüssigkeit produziert, muss sofort mit der Behandlung begonnen werden.

Zwei Punkte gilt es dabei zu beachten. Es muss zuerst festgestellt werden, inwieweit die Zerstörung der Tränendrüsen fortgeschritten ist und zum zweiten, müssen die Veränderungen am Auge behandelt werden.

Die Behandlung wird lebenslang andauern, weil die Tränendrüsen immer wieder überprüft werden müssen. Der Hund sollte daher immer unter Kontrolle des Tierarztes stehen, damit einer Blindheit rechtzeitig vorgebeugt werden kann.


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