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Theobrominvergiftung bei Hunden

Theobrominvergiftung, Schokoladenvergiftung bei Hunden

Theobrominvergiftung, Schokoladenvergiftung bei Hunden

Schokoladenvergiftung.


Eine Schokoladenvergiftung wird auch Theobrominvergiftung genannt. Sie kommt durch den Verzehr von Schokolade bei Hunden und Katzen vor. Diese kann sogar tödlich enden.

Ein absolutes Tabu für Ihren Liebling ist das Fressen von Kakau. Genauso wie Schokolade oder kakauhaltige Nahrungsmittel. Kakau enthält Xanthin bzw. Purinalkaloid, welches auch Theobromin genannt wird. Dieser Stoff ist giftig bzw. lebensgefährlich für Ihren Vierbeiner.

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Eine Theobrominvergiftung wird am häufigsten bei Hunden beobachtet. Die Früchte des Kakaubaumes und die Hülle der Kakaubohne können eine Vergiftung verursachen.


Welche Erscheinungen treten durch Theobromin auf?

  • Erhöhung des Blutdrucks
  • Erhöhung des Pulses
  • Verengung der Blutgefäße (z.B. Gehirn)
  • Krampfanfälle
  • Gereiztes Nervensystem
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Atemstillstand
  • Hyperthermie

Die Anzeichen variieren mit der Menge des Verzehrs von Schokolade. Eine erhöhte Verzehrmenge kann zufolge ein starkes Durstgefühl hervorrufen. Je höher die Menge, desto stärker die Symptome einer Theobrominvergiftung.

Die ersten Symptome bemerkt man nach ca. 2 – 4 h nach Einnahme von Schokolade. Die ersten Symptome können auch erst nach 12 Stunden bemerkt werden. Anzeichen für eine Vergiftung sind Durchfall, Erbrechen, Kreislaufprobleme. Überdies kann auch das zentrale Nervensystem in den schlimmsten Fällen angegriffen werden. Wenn Vergiftung durch Theobromin nicht behandelt wird, kann diese innerhalb von 12 – 36 Stunden auch zum Tod führen.


Behandlung:

  • Den Hund zum Erbrechen bringen
  • Mageninhalt entleeren
  • Aktivkohle geben
  • Infusionen

Die Behandlung sollte demnach innerhalb von bis zu 4 Stunden nach dem Verspeisen von Schokolade/Kakau beginnen. Falls die Menge der gefressenen Schokolade nicht bestimmt werden kann, sollte in jedem Falle ein Tierarzt aufgesucht werden.


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Erste Hilfe beim Hund wenn eine Vergiftung vorliegt >


Giftnotruf Kontakt-Informationen:


Berlin: Giftnotruf Berlin

Telefon: 030/19240

Berliner Betrieb für Zentrale gesundheitliche AufgabenInstitut für Toxikologie-Klinische Toxikologie und Giftnotruf Berlin
Oranienburger Straße 285
13437 Berlin


Bonn: Informationszentrale gegen Vergiftungen

Telefon: 0228/19240 und 0228/28733211

Zentrum für Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Bonn
Adenauerallee 119
53113 Bonn


Erfurt: Giftinformationszentrum

Telefon: 0361/730730

Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, c/o HELIOS Klinikum Erfurt
Nordhäuser Straße 74

99089 Erfurt


Freiburg: Vergiftungs-Informations-Zentrale

Telefon: 0761/19240

Hugstetter Strasse 49
79106 Freiburg


Göttingen: Giftinformationszentrum-Nord

Telefon: 0551/19240

Georg-August-Universität – Bereich Humanmedizin, Beratung durch ein Ärzteteam aus den Bereichen Innere Medizin, Arbeitsmedizin, Psychiatrie/Suchtforschung, Pharmakologie/Toxikologie, public health, unterstützt durch zwei Chemiker
Robert-Koch-Straße 40

37075 Göttingen


Homburg/Saar: Informations- und Beratungszentrum

Telefon: 06841/19240

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Mainz: Giftinformationszentrum Rheinland-Pfalz/Hessen

Telefon: 06131/19240 und 06131/232466

Johannes-Gutenberg-Universität, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinische Toxikologie
Langenbeckstraße 1

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München: Giftnotruf und Abteilung für Klinische Toxikologie

Telefon: 089/19240

Medizinische Klinik rechts der Isar der Technischen Universität München
Ismaninger Straße 22

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