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22. Oktober 2018
Besuchsdienst mit Hund
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Baby und Hund

Niemand kann voraussagen, wie sich ein Hund gegenüber neuem Familienzuwachs – einem Baby – verhält.


Deswegen sollten sich die Besitzer schon im Vorfeld ausreichend mit Lektüre beschäftigen. In dem Walt Disney Trickfilm „Susi und Strolch“ wird die Situation sehr schön dargestellt. Die Cockerspaniel-Dame Susi wird mit einem Neugeborenen von ihren Herrchen konfrontiert und aufgrund wenig Aufmerksamkeit vernachlässigt. Alles in der Familie drehte sich nur noch um das „Baby.“

Vielen Familien gelingt es sehr gut, Kind und Hund aneinander zu gewöhnen und ein schönes Miteinander zu schaffen. Allerdings bedarf es einem gewissen Training und Geduld mit dem Hund.

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Schnuppertraining

Das ist ein sehr wichtiger Punkt und darf nicht unterschätzt werden. Es muss dem Hund vermittelt werden, dass er genauso wichtig ist wie das Neugeborene. Achten Sie darauf dem Hund Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten auch im Beisein von dem Baby zu geben. Das vermittelt dem Vierbeiner, dass er Wichtig ist.

Sie merken durch vermehrte Anhänglichkeit des Hundes, dass ihm Aufmerksamkeit fehlt. Können Sie ihm diese gerade nicht geben, sorgen Sie dafür, dass er sie woanders her bekommt (z.B. Hundesitter).


Alte Gewohnheiten beibehalten

Im Laufe der Zeit entwickelt der Mensch mit seinem Hund Rituale. Das kann z.B. das Fellbürsten am Abend sein oder die abendliche Gassirunde am See. Vernachlässigen Sie keine dieser alten Gewohnheiten, denn das könnte der Hund auf die Anwesenheit des Babys beziehen.

Mit diesen Tipps sollte ein harmonisches Zusammenleben von Hund und Neugeborenem nichts mehr im Wege stehen. Vielleicht bedarf es am Anfang mehr Geduld und gestaltet sich etwas holprig, aber ein Haustier ist immer eine Bereicherung für ein Kind.


Neugeborenes und Hund >


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