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Den Hund auslasten

Wie fördere ich meinen Hund richtig?


Einen Hund auslasten bedeutet, ihn aufgrund seiner rassespezifischen Merkmale und Fähigkeiten genügend zu fordern. Hast du dir darüber eigentlich schon mal Gedanken gemacht? Beschäftige dich daher zuerst mit den rassetypischen Eigenschaften deines Hundes und danach um die generelle Auslastung (d)eines Hundes.


Welche Auslastung?

  • Geistige
  • Spielerische
  • Körperliche
  • Soziale
  • artgerechte

Einen Hund geistig zu fordern, heißt mit ihm Intelligenzspiele durchzuführen. Dadurch werden spielerisch die Konzentration und die Intelligenz deines Vierbeiners gefördert. Du fragst dich bestimmt gerade, was für Spiele denn gemeint sind. Diesbezüglich sind keinerlei Grenzen gesetzt. Angefangen von Geschicklichkeitsspielen über Nasenarbeit und/oder das Apportieren bis hin zu selbst erdachten Aufgaben freut sich dein vierbeiniger Partner über die Zeit, die du ihm widmest. Letzteres beinhaltet das Thema soziale Auslastung, denn alle vorgenannten Aktivitäten setzen gemeinsame Tätigkeiten voraus.

Die geistige Auslastung beansprucht nicht unbedingt viel Zeit. Die Nasenarbeit oder Geschicklichkeitsspiele lassen sich ganz gut in die täglichen Gassirunden einbauen und da wären wir beim nächsten Thema: Körperliche Auslastung. Dabei sollten die rassespezifischen Merkmale mit eingebunden werden und auf das Alter sowie die körperliche Verfassung des Hundes geachtet werden.

Rassespezifisch wäre z.B. bei einem Jagdhund darauf zu achten, dass dieser genügend Bewegung erhält. Ein Windhund hingegen, muss sich frei bewegen, damit er richtig rennen kann. Allerdings benötigt er für den Auslauf dafür nicht so viel Zeit wie ein Jagdhund.

Ein weiterer Punkt in meiner Liste ist, den Umgang mit Artgenossen zu fördern. Ein Hund braucht soziale Kontakte zu seinesgleichen, damit er gehalten ist, soziale Verhaltensweisen abzuschauen und anzuwenden. Dafür benötigt er die Gelegenheit, verschiedenen Hunden zu begegnen, mit ihnen zu kommunizieren und zu lernen, andere Hunde richtig einzuschätzen. Das verlangt von deinem Liebling sich entweder unterzuordnen, Dominanz zu zeigen oder sich auf verschiedene Art und Weise mit seinen Artgenossen auseinanderzusetzen. Daher lasse bitte deinen Vierbeiner mit anderen Hunden spielen.


Auslastung mit Spass

Was die Rassespezifische Auslastung angeht, bitte Informationen vorher einholen. Ansonsten gilt, den süßen vierbeinigen Partner in möglichst allen vorgenannten Punkten auszulasten. Der wichtigste Aspekt natürlich überhaupt, dass es dem Hundebesitzer und seinem Goldstück Spaß bereitet.

Gerade nach einem langen Bürotag findet man Entspannung darin, mit seinem Hundeine große Runde Gassi zugehen, den Alltag und die damit verbundenen Sorgen und Probleme für den Moment zu vergessen außerdem etwas vom stressigen Alltag runterzukommen. Durch die gemeinsam verbrachte Zeit fördert es auch eine tiefe Bindung zwischen Tier und Mensch.