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Rasseportrait Mops


Der liebesbedürftige Vierbeiner benötigt Gesellschaft und kann aber gut und gerne auf sportliche Aktivitäten verzichten.

Der Mops gehört zu den anerkannten Hunderassen vom FCI. Die Vierbeiner zählen zu den Gesellschafts- und Begleithunden. Der Ursprung dieser Hunderasse geht zurück zum Kaiserreich China, wo er vor ca. 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Vorfahren herausgezüchtet wurde. Die Hunde zählen zu den Molossern, aber nicht aufgrund ihrer Größe, sondern eher weil er zu den Hunden aus der Antike zählt.

Die Hunde sind kompakt und neigen zu Übergewicht. Daher muss von Beginn an auf ihre Ernährung geachtet werden. Sie sind fröhlich und sehr angenehm im Umgang. Die lustigen Vierbeiner zählen zu den Aristokraten, da sie im Kaiserreich von Monarchen gehalten wurden. Im 16. Jahrhundert kamen die Hunde über niederländische Händler nach Europa. Die Möpse gewannen schnell an Popularität und wurden zum Mode-Hund der feinen Damengesellschaft. Im Laufe der Zeit schmolz das Interesse an den Hunden allerdings erlebt dieser gerade ein Revival.

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Wesensbeschreibung/Charakter:

Diese Hunderasse eignet sich für Hundeanfänger. Die Vierbeiner sind aufgrund ihrer Größe perfekt für die Stadt und für eine Wohnung geeignet. Folgende Eigenschaften zeichnen den niedlichen Mops aus:

  • Sensibel
  • Neigt zu Größenwahn
  • Eigenwillig
  • bisweilen stur
  • intelligent

Ein Mops benötigt Gesellschaft und möchte überall dabei sein. Sie kommunizieren auf ihre Weise mit ihrem Hundebesitzer. Sie teilen sich durch Grunzen, Schnaufen oder Brummeln mit. Außerdem kann vieles von seiner Mimik abgelesen werden. Vom Welpen-Alter an sollte mit Konsequenz an der Erziehung gearbeitet werden. Die Hunde zählen zu den Gesellschaftshunden. Sie sind anhänglich und benötigen Körperkontakt. Die Vierbeiner vertragen sich mit anderen Haustieren und sind kinderfreundlich.


Auslauf:

Möpse sind keine Sportskanonen unter den Hunderassen. Zu einer sportlichen Herausforderung von Möpsen gehört es, eine Couch zu erklimmen. Sie mögen das Balancieren, das Spielen im Wasser und das Apportieren. Als Begleitung fürs Joggen, Wandern oder Reiten dienen die Vierbeiner nicht. Sie mögen nur bodennahe Bewegungsspiele. Die süßen Möpse erklimmen gern Erhöhungen, z.B. auch Stühle. Bitte nehmen Sie den Vierbeiner beim Treppensteigen auf den Arm.


Pflege:

Die Fellpflege dieser Hunderasse ist pflegeleicht. Regelmäßiges Bürsten reicht aus. Allerdings neigen die Möpse zum Haaren, daher sollte das Kämmen in gleichmäßigen Abständen erfolgen. Eine aufwendigere Pflege bedarf der Hautfalten dieser Hunderasse. Diese müssen sauber und elastisch gehalten werden.
Für die Ohren eines Mopses sind spezielle Pflegemittel beim Tierarzt oder im Fachhandel erhältlich. Eine Nasen- und Augenreinigung unterliegt der Fürsorgepflicht des Hundehalters. Möpse neigen zum Übergewicht und sollten ausreichend bewegt werden. Bitte erwerben Sie Ihren Mops bei einem seriösen Züchter. Die Tiere neigen zu einer Pug-Dog-Enzerphalitis (entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems).


Mops:

  • Gewicht: 7 – 10 kg
  • Rückenlänge: 25 – 35 cm
  • Widerristhöhe: 31 – 35 cm
  • Herkunftsland: Volksrepublik China
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
  • Pflegeaufwand: hoch
  • Zeitaufwand: normal
  • Bewegungsdrang: normal
  • Erziehungsaufwand: normal
  • Besonderheiten: für Hundeanfänger geeignet, keine Sportskanone

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