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Rasseportrait Japan Chin


Der fröhliche Japan Chin verlangt nach Schmuseeinheiten und ist mit seiner Familie auch sehr glücklich in einer Stadtwohnung.

Der Japan Chin stammt ursprünglich aus China. Sein Name setzt sich aus Japan und Chin – Kurzform für „chiinuu inu“, welches aus dem Japanischen übersetzt „kleiner Hund“ bedeutet. Die fröhlichen Vierbeiner stammen aller Wahrscheinlichkeit nach aus China und nicht aus Japan. Die kleinen Hunde wurden meist von Adeligen gehalten und galten als besonders wertvoll. Aufgrund ihrer Größe passten sie perfekt in den Ärmel eines Kimonos.

Die kleinen Vierbeiner sind die perfekten Therapiehunde, da sie sich der Gemütsverfassung ihres Herrchens aufgrund ihrer empathischen Fähigkeiten anpassen können. Lieben Sie es nämlich heute eher ruhig und gemütlich auf der Couch, so wird der Chin, Ihre Gesellschaft im Chillmodus genießen. Wollen Sie den nächsten Tag Sonne bei einem ausgiebigen Spaziergang tanken, so wird der Japan Chin Ihr perfekter Begleiter sein. Allzeit fröhlich und gutgelaunt versüßt er den Tag und trägt zur positiven Gemütsverfassung bei.

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Die Vierbeiner besitzen ein längeres und seidiges Fell, welches ohne Bürsten zu Verfilzungen führt. Die Hunde sehen sehr majestätisch und elegant aus. Sie sind in den Farben Schwarz und Weiß, Dreifarbig oder Rot und Weiß erhältlich. Die Hunde besitzen im Gegensatz zu anderen Hunden (Ober- und Unterfell) nur ein Fell.


Wesensbeschreibung/Charakter:

Der Überlieferung zufolge gelangte ein Vorfahre der Japan Chins als Geschenk von Korea an den japanischen Hof. Die Japaner beschreiben den quirligen Vierbeiner folgendermaßen:

  • Klug
  • Zuverlässig
  • Leise
  • Vorsichtig wie eine Katze
  • Stolz
  • Friedlich
  • Aufgeschlossen
  • Unkompliziert
  • Gelehrig
  • Angenehm
  • Anpassungsfähig usw.

Die aufgeschlossenen Vierbeiner verstehen sich außerordentlich gut mit anderen Haustieren und passen sich perfekt den Alltagsgegebenheiten an. Sie eigenen sich hervorragend für eine Stadtwohnung. Fremde werden dem Herrchen angezeigt, allerdings geschieht dies auf eine unaufdringliche und leise Art.

Im Gegensatz zu manch anderen Hunderassen benötigen sie nicht viel Auslauf und Platz. Allerdings mögen sie nicht gern Alleinsein und sie stehen sehr gern im Mittelpunkt. Für Schmuseeinheiten sind die Vierbeiner allzeit empfänglich und Stimmungsschwankungen nehmen sie aufgrund ihrer emphatischen Art wahr. Diese werden dann auch alsbald durch die fröhliche und aufgeweckte Art des Japan Chins vertrieben.

Das süße Kerlchen eignet sich als Anfängerhund für Jedermann. Die Chin gelten als gelehrig und durch ihr „will to please“ gestaltet sich ihre Erziehung recht einfach. Gerade für ältere Menschen und Familien erfüllt der Japan Chin seinen Begleitzweck. Falls es mal aufgrund von gesundheitlichen Problemen die Gassi-Runde sehr knapp ausfällt, kann der fröhliche Kerl mit einem Ballspiel zu Hause ausgelastet werden.


Auslauf:

Die Hunde dieser Rasse benötigen auf jeden Fall mehrmalig am Tag ihren Auslauf, aber sie sind nicht so bewegungsfreudig wie andere Hunderassen (z.B. ein Husky). Der Japan Chin springt ungemein gern in einem Park umher und verliert sich dann in seinem „Chin Spin“, welcher charakteristisch für diese Hunderasse ist. Ein „Chin Spin“ bedeutet auf Englisch „drehen“. Die lustigen Vierbeiner drehen sich fröhlich im Kreis und stehen mitunter dabei auch auf ihren Hinterpfoten. Die kleinen Kerlchen lieben Trickdogging, Intelligenzspielzeuge und Fangspiele.


Pflege:

Die Vierbeiner brauchen eine regelmäßige Fellpflege. Bereits im Welpenalter sollten sich die Vierbeiner daher an ein tägliches Pflegeprogramm (Bürsten) gewöhnen. Dadurch lassen sich Verfilzungen vermeiden und die herumfliegenden Haare halten sich in Grenzen. Nur einmal im Monat benötigt ein Japan Chin ein hundefreundliches Bad. Aufgrund des Fellwechsels verlieren die Vierbeiner im Frühjahr und Herbst vermehrt Haare.


Japan Chin:

  • Gewicht: 1,4 – 6,8kg
  • Widerristhöhe: 20 – 27 cm
  • Herkunftsland: Japan, China
  • Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
  • Pflegeaufwand: hoch
  • Zeitaufwand: normal
  • Bewegungsdrang: gering
  • Erziehungsaufwand: gering
  • Besonderheiten: wenig Bewegung, handlich, Wohnungshund

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