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Scottish Terrier

Scottish Terrier - Hunderasse

Scottish Terrier - Hunderasse

Rasseportrait Scottish Terrier


Ein bisweilen sturer Jagdhund, der mit einer konsequenten und freundlichen Erziehung sich zu einem unentbehrlichen Familienmitglied mausert

Bereits im Jahre 1897 wurde die Rasse vom Kennel-Club anerkannt. Die Hunde wurden früher als Aberdeen-Terrier bezeichnet. Früher war der Scottie ein Bau- bzw. Jagdhund und etwas größer als heute. Der Scottish Terrier ist in Deutschland ein sehr beliebter Hund und zeichnet sich durch seinen angeborenen Jagdtrieb aus.

Diese Hunderasse besticht durch ihr Aussehen. Die spitzen Ohren sitzen auf einem Kopf, der im Verhältnis zum Körper recht groß erscheint. Der Gesichtsausdruck erscheint sehr mürrisch durch den auffallenden Bart. Der Körperbau ist kompakt und muskulös. Die Rute steht aufrecht. Das dichte und kurze Unterhaar in Kombination mit dem drahtigen Deckhaar bildet ein wasserabweisendes Fell.

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Die meisten Scottish Terrier findet man in der Farbe schwarz. Allerdings treten diese auch gestromt und weizenfarben auf. Neben dem West Highland-, dem White-, und dem Cairn Terrier gehört der Scottish Terrier zu den vier schottischen Terrier-Rassen. Die Rasse lässt sich ca. 150 Jahre zurückverfolgen und es wird vermutet, dass die Vorfahren aus den schottischen Highlands stammen. Ihr Aussehen hatte allerdings kaum Ähnlichkeit mit dem heutigen Scottish Terrier. Sie dienten für die Jagd von Füchsen, Dachsen und Ottern.

Anfang der 20iger bzw. 30iger Jahre avancierte diese Hunderasse zu einem beliebten Mode-Hund. Am meisten sind sie in den USA und in ihrem Herkunftsland verbreitet.


Wesensbeschreibung/Charakter:

Die Terrier gelten als nicht unterordnungsbereiter Geselle. Aus diesem Grund muss mit freundlicher Konsequenz seinem Verhalten Grenzen gesetzt werden. Bleiben Sie ihren Vorsätzen immer treu, denn nur dadurch erhalten Sie auf die Dauer einen freundlichen und anhänglichen Vierbeiner. Zu beachten gilt, dass keine scharfen Worte bzw. mit Härte durchgegriffen werden darf.

Der Besuch einer Hundeschule und das bereits im Welpen-Alter sind unumgänglich. Dabei kann die Erziehung aufgrund des Eigensinns der Hunderasse etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wie bei anderen Hunden. Aber je früher die Sozialisierung beginnt, desto erfolgreicher und schneller der Erfolg im Kampf gegen die Eigenbrötlerei der Vierbeiner.


Auslauf:

Aufgrund seiner kurzen Beine hält sich sein Bewegungsdrang in Grenzen. Er liebt gemütliche Spaziergänge mit seinem Herrchen und wird aber keinen großen sportlichen Ehrgeiz an den Tag legen. Mehrere kleinere Erkundungstouren am Tag reichen dem Vierbeiner völlig aus. Für Hundesport ist er bedingt geeignet, wenn auf seine körperlichen Gegebenheiten Rücksicht genommen wird. Für Jagdspiele jeglicher Art ist er offen.


Pflege:

Das Fell dieses bezaubernden Terriers sollte aufgrund seines doppelten Haarkleides regelmäßig gebürstet bzw. gekämmt werden. Damit beugt man Verfilzungen vor und regt die Durchblutung an. Außerdem geht die Empfehlung zu einem fachgerechten Trimmen des Hundefelles bei einem erfahrenen Hundefrisör alle 3 Monate hin.
Bei dieser Hunderasse findet kein natürlicher Fellwechsel statt. Deswegen ist er auf unsere Mithilfe angewiesen, indem mit einem Trimmmesser die lästigen Haare der Unterwolle entfernt werden. Zur Pflege der Zähne darf ein Kauknochen gereicht bzw. mit einer speziellen Hundezahnbürste die Beißerchen geputzt werden.


Scottish Terrier:

  • Gewicht: 8,5 – 10 kg
  • Rückenlänge: 40 – 45 cm
  • Widerristhöhe: 25 – 28 cm
  • Herkunftsland: Schottland
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
  • Pflegeaufwand: hoch
  • Zeitaufwand: hoch
  • Bewegungsdrang: normal
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Besonderheiten: konsequente liebevolle Erziehung, erhöhte Fellpflege

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