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Finnischer Spitz

Rasseportrait Finnischer Spitz


Der eigensinnige und bellfreudige Finnenspitz eignet sich perfekt als Wachhund und liebt seine Familie über alles.

Der finnische Vierbeiner mit seinem typischen Spitz-Charakter zählt zu den nordischen Jagdhunden, der in Finnland eine treue Fangemeinde sein Eigen nennt. Bekannt ist er unter den Namen Finnenspitz oder Finnischer Spitz. Der Finnenspitz, der vor allem im Norden und Osten Finnlands zum Einsatz kommt, ist der perfekte Jagdbegleiter.

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Seinen Einsatz fand er vor allem bei der Jagd von kleinerem Raubwild, Wasservögel und Elchen. Später wurde er zur Jagd auf Birk- und Auerhühner eingesetzt. Diese scheuchte er auf, so dass sie sich in den Baumgipfeln in Sicherheit wähnten. Allerdings bellte der Finnen Spitz dann sein Herrchen herbei, so dass dieser das Wild abschießen konnte.

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Über die ursprüngliche Herkunft dieser Hunderasse ist wenig bekannt, allerdings wird davon ausgegangen, dass diese von den Spitz-Hunden abstammt. Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der Finne, Hugo Roos, den Finnischen Spitz bei der Jagd und nahm seine bemerkenswerten Eigenschaften wahr. Daraufhin setzte er diesen gezielt bei der Zucht ein. Daraus resultierte der neue Finnen Spitz.

Im Jahre 1979 wurde der Finnische Spitzbeim FCI in Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp), Sektion 2 (Nordische Jagdhunde), Standard Nr. 49, aufgenommen. Das wetterfeste, rotbraune Haarkleid besteht aus einem langen Deckhaar mit einer weichen Unterwolle. Im Bereich des Kopfes und an den Gliedmaßen ist das Fell eher kurz und am restlichen Körper länger. Der Schwanz wird über dem Rücken aufrecht gerollt getragen. Die Ohren stehen spitz vom Kopf weg.


Wesensbeschreibung/Charakter:

Ein Finnenspitz lässt sich wie folgt beschreiben:

  • Eigensinnig
  • Temperamentvoll
  • Ordnet sich nicht komplett unter
  • Klug
  • Lernt gern Neues
  • Langweilt sich schnell
  • Bellfreudig
  • Mutig
  • Gern mit seiner Familie zusammen
  • Liebt Kinder
  • Robust
  • Widerstandsfähig usw.

Der Vierbeiner bellt gern und besitzt einen ausgeprägten Jagdtrieb. Dadurch ist er auch in der Lage, selbstständig Entscheidungen zu treffen, welches ein Vorteil für die Jagd darstellt. Fremden gegenüber zeigt er sich zurückhaltend und gegenüber Artgenossen verhält er sich dominant. Der Finnenspitz eignet sich als Familienhund. Vorausgesetzt er ist ausgelastet und hat eine entsprechende Erziehung genossen.

Die Hunderasse ist weniger für einen Urlaub am Strand geeignet und auch sonst lieben die Vierbeiner lieber kältere Regionen. Der Finnen-Spitz ist bekannt für seine Bellfreudigkeit und der damit verbundenen Lautstärke. Selbst bei Kontrolle dieser Veranlagung werden diese Hunde mehr bellen wie andere Hunderassen. Als Wachhund ist der Finne bestens geeignet.

Die Erziehung sollte bereits im Welpen-Alter erfolgen. Am besten ist ein Besitzer mit Hundeerfahrung, da die Hunde zum Dominanzverhalten tendieren. Die Vierbeiner werden sich allerdings nie ganz unterordnen, da es ihnen in den Genen liegt, selbstständige Entscheidungen zu treffen. Eine liebevolle und konsequente Erziehung ist hier ein „Muss“.


Auslauf:

Der Finnenspitz liebt und braucht regelmäßig Bewegung im Freien. Die Vierbeiner halten sich nämlich gern an der frischen Luft auf und möchten beschäftigt werden. Der bewegungsfreudige Spitz genießt dabei die gemeinsame Zeit mit seiner Bezugsperson. Sie lassen sich für Hundesport begeistern und gelten als beste Begleiter für Wanderungen, Radfahren, Joggen und Reiten. Vorausgesetzt für derartige Beschäftigungen sollte allerdings sein, dass die Abrufbarkeit bereits ab Welpen-Alter trainiert wurde. Ansonsten muss der Hund angeleint bleiben, da er einen ausgeprägten Jagdtrieb sein Eigen nennt.


Pflege:

Die Fellpflege eines Finnenspitzes stellt keine großen Herausforderungen dar. Im Gegenteil ist diese außerhalb des Fellwechsels sehr einfach. Der Wechsel des Felles findet im Frühling und im Herbst statt. In dieser Zeit sollte das Fell täglich und vor allem gründlich gebürstet werden, um die abgestorbenen Haare rechtzeitig zu entfernen. Dies beugt Hautirritationen vor und schützt vor unerwünschten, herumfliegenden Haaren. Ansonsten reicht ein wöchentliches Bürsten außerhalb des Fellwechsels aus. Die Krallen sollten regelmäßig kontrolliert und ggfs. gekürzt werden.


Finnischer Spitz:

  • Gewicht: 7 – 13kg
  • Widerristhöhe: 42 – 50 cm
  • Herkunftsland: Finnland
  • Lebenserwartung: 12 – 13 Jahre
  • Pflegeaufwand: normal
  • Zeitaufwand: hoch
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Besonderheiten: liebt die Kälte, bellt gern, ausgeprägter Jagdtrieb

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