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Magyar Vizsla

Rasseportrait Magyar Vizsla


Der bewegungsfreudige Magyar Vizsla liebt die Beschäftigung durch seinen Hundehalter und eignet sich als Familienhund

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand die Hunderasse der Magyar Vizsla. Allerdings trugen ungarische, wandernde Stämme bereits im 14. Jahrhundert die Vorfahren dieser Rasse in unser Land. Die Zucht der eleganten Jagdhunde begann 1920 und wurde im Jahre 1936 vom FCI anerkannt.

Der aus Ungarn stammende Jagdhund wurde mit dem Pointer und dem Deutsch Kurzhaar gekreuzt. Daraus entstand der elegante Magyar Vizsla. Die Hunde sind sehr schlank und ihre erwünschte Farbe ist Semmelgelb. Die Farben Rot und Braun sind eher unerwünscht.

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Wesensbeschreibung/Charakter:

Der elegante Vizsla verfügt über einen sehr ausgeprägten Spürsinn und ist überdies leicht zu erziehen. Letzteres sollte bereits im Welpen-Alter beginnen. Die Erziehung muss mit Konsequenz erfolgen allerdings ohne Härte oder Gewalt. Selbst kleinere Erziehungsfehler verinnerlicht sich der Magyar Vizsla sehr schnell und sollten daher weitestgehend vermieden werden. Werden sie im Welpenalter zu früh von der Mutter getrennt und wachsen unter schlechten Bedingungen auf, so kann auch ein Vizsla zum Problemhund avancieren. Bitte die Hunde dieser Rasse daher nur von einem seriösen Züchter erwerben.

Die Vierbeiner sind anpassungsfähig, wodurch sie als ausgezeichnete Familienhunde gelten. Sie apportieren gern, sind kontaktfreudig, anhänglich, sensibel und sind nach einer liebevollen Sozialisierung, nicht mehr von der Seite seiner Bezugsperson wegzudenken. Sie sind sehr bewegungsfreudig und benötigen eine körperliche Auslastung, damit sie aus der Langeweile heraus keine negativen Eigenheiten entwickeln.

Die sensiblen Vierbeiner gelten als treue Weggefährten, welche die Nähe zu ihren Menschen suchen. Bei einer guten Sozialisierung zeigen sich die Vizsla anderen Hunden gegenüber freundlich und zugänglich. Haben sie schlechte Erfahrungen gesammelt, kann auch ein Magyar Vizsla anderen Hunden gegenüber aggressiv auftreten. Als Jagdhund ist der Vizsla vielseitig einsetzbar. Sie apportieren sehr gern und lieben das Wasser.


Auslauf:

Bei dem Magyar Vizsla handelt es sich um einen sportlichen und ausdauernden Vierbeiner, der einen entsprechenden Anspruch an seinen Hundehalter trägt. Für die Hunde dieser Rasse spielt es nämlich keinerlei Rolle, ob es draußen regnet, schneit oder die Temperaturen sehr hoch sind. Sie wollen auf jeden Fall bewegt werden.

Schaffst du dir einen Hund dieser Rasse an, so wirst du den Großteil deiner Freizeit im Freien bzw. mit dem Vierbeiner verbringen. Sie wollen beschäftigt werden. Mit Hundesport sind die flinken Vierbeiner nicht unbedingt ausgelastet. Sie lieben ausgiebige Spaziergänge und benötigen daneben eine anspruchsvolle, körperliche und geistige Auslastung. Damit sein Jagdtrieb etwas eingedämmt wird, gibt es die Empfehlung zur artgerechten Beschäftigung nämlich zur Fährtenarbeit und Apportieren. Dadurch wird sein Hang zum Wildern eingeschränkt.


Pflege:

Das Fell des Magyar Vizsla erfordert keine besondere Pflege, da es sehr kurz ist und wenig Unterwolle besitzt. Dennoch sollte bereits im Welpenalter der Vierbeiner an ein regelmäßiges Bürsten gewöhnt werden. Gerade beim Fellwechsel können so überschüssige Haare mit der Bürste abgefangen werden, anstatt auf dem Boden oder auf dem Teppich zu landen. Ein Bad sollte nur dann erfolgen, wenn der Zustand es unumgänglich macht. Sind die Ohren schmutzig, schafft eine Ohrenreinigung Abhilfe.


Magyar Vizsla:

  • Gewicht: 18 -29 kg
  • Rückenlänge: 55 – 65 cm
  • Widerristhöhe: 58 – 46 cm
  • Herkunftsland: Ungarn, Österreich
  • Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: hoch
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: normal
  • Besonderheiten: geringer Pflegeaufwand, hoher Bewegungsdrang

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