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Rasseportrait Cane Corso Italiano


Der selbstbewusste Cane Corso Italiano benötigt einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit einer liebevollen Konsequenz zu einem tollen Familienhund werden lässt.

Gesichert ist der Umstand, dass es sich um eine sehr alte Hunderasse handelt. Es wurden aus der Zeit der Hochkulturen Ebenbilder ähnlich aussehender Hunde in Stein gemeißelt zwischen dem Euphrat und Tigris gefunden. Es wird für wahrscheinlich gehalten, dass sich aus der Rasse der Molosso Romano (zur Zeiten des Römischen Reiches) der Cane Corso entwickelte. Zu den Aufgaben des Cane zählte:

  • Bewachen von Haus und Hof
  • Hüten von Rinderherden
  • Zog Lasten zu Zeiten des Krieges
  • Jagdhund usw.

Die Vierbeiner verloren in den darauffolgenden Jahrhunderten stark an Beliebtheit und die Anzahl der Exemplare gingen rapide zurück. Erst 1970 erlebte die Rasse ein „Come-Back“ und es wurde im Jahre 1996 der erste Rassestandard festgelegt. Beim FCI (Fédération Cynologuique Internationale) wird diese Rasse in der Gruppe 2 „Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhund“ und dort unter der Sektion 2.1 „Molosser, doggenartige Hunde gelistet.
Der Cane besitzt ein glattes und kurzes Fellkleid. Farblich können sie in folgenden Farben vorkommen:

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  • Schwarz
  • Schiefergrau
  • Bleigrau
  • Hellgrau
  • Falbfarben
  • Gestromt
  • Hirschrot

Und bzw. oder eine schwarze bzw. graue Maske. Der Kopf ist sehr breit und kräftig. Die Vierbeiner besitzen ein sogenanntes Scherengebiss.


Wesensbeschreibung/Charakter:

Der selbstbewusste und wachsame Cane Corso Italiano besitzt einen starken Willen/Charakter. Daher kommt auch nur ein erfahrener Hundehalter infrage. Es handelt sich um einen sehr loyalen Hund, der stets seine Familie beschützt. Allerdings kann es dabei auch zu Übertreibungen kommen und ein Freund der Familie zum Überwachungsobjekt werden. Weitere Eigenschaften der Vierbeiner:

  • Loyal
  • Selbstbewusst
  • Wachsam
  • Intelligent
  • Gelehrig
  • Sensibel
  • Ausgeprägter Jagdtrieb usw.

Die Vierbeiner benötigen eine frühzeitige Sozialisierung, die ab dem Welpen-Alter beginnen sollte. Dabei muss der Cane lernen, mit anderen Menschen, Tieren und Artgenossen zurechtzukommen. Dabei benötigt er einen erfahrenen, verständnisvollen Halter an seiner Seite. Die Erziehung sollte mit einer liebevollen Konsequenz erfolgen. Trotzdem sollte man vor der Anschaffung eines Cane Corso seine körperliche Konstitution und dessen Dominanzverhalten Beachtung schenken.

Der Cane Corso ist seinem Wesen nach ein Schutz- und Arbeitshund. In dieser Tätigkeit geht er auch vollumfänglich auf. Allerdings werden die Verbeiner jederzeit versuchen, die Führung zu übernehmen. Aufgrund ihrer Anlagen werden die Hunde bei der Polizei auch als Dienst- bzw. Fährtenhunde eingesetzt. Genießt der Cane eine liebevolle Erziehung, so wird aus ihm alles andere als ein aggressiver Wachhund.

Leider werden diese Hunde oftmals von Besitzern gehalten, die aus ihnen einen angriffslustigen Vierbeiner machten. Infolgedessen wurde die Hunderasse in Bayern und Brandenburg in die Liga der Listenhunde (Kampfhunde) aufgenommen. Letzteres bedeutet, dass bestimmte Auflagen für die Haltung eingehalten werden müssen und mitunter höhere Hundesteuern fällig werden.

Trotzdem eignen sich die Hunde als Familienhunde, wenn sie frühzeitig eine Sozialisierung erfahren haben. Sie sind sehr wachsam und werden ihre Familie aufs Äußerste verteidigen. Fremden gegenüber sind sie sehr zurückhaltend und abweisend.


Auslauf:

Der Cane Corso ist ein sehr großer und kräftiger Hund. Er eignet sich nicht für ein Leben in einer Stadtwohnung. Ein Haus auf dem Lande, welches er bewachen kann, wäre ideal. Die Vierbeiner müssen täglich körperlich und geistig beschäftigt werden. Daher kommt nur ein erfahrener Hundehalter mit genügend Zeit für die Haltung infrage. Ausgiebige tägliche Spaziergänge sind ein „Muss“. Zusätzlich freuen sich die Vierbeiner, ihren Besitzer beim Joggen, Reiten, Skaten, Wandern oder Radfahren zu begleiten. Außerdem eignen sich folgende Hundesportarten für den Cane:

Der Besuch einer Welpen- sowie Hundeschule ist für die Sozialisierung sehr wichtig. Die Vierbeiner neigen nämlich dazu, die Führung zu übernehmen. Daher sollten die Vierbeiner mit liebevoller Konsequenz erzogen werden.


Pflege:

Der Cane Corso Italiano ist mit seinem kurzen Fell sehr pflegeleicht. Daher reicht es aus, wenn dieses ein- bis zweimal pro Woche gebürstet wird. Da es sich um eine große Hunderasse handelt, sollte nur bei einem seriösen Züchter gekauft werden. Die Vierbeiner neigen zu Dysplasien und sollte gerade im Welpen-Alter nicht überlastet werden. Am besten tragt Ihr die Vierbeiner (Welpen) die Treppen hoch. Von Hundesportarten, die die Gelenke belasten, sollte ebenfalls abgesehen werden. Die Augen, Ohren und Krallen müssen regelmäßig kontrolliert werden, damit sich frühzeitig Veränderungen bzw. Erkrankungen feststellen lassen.


Cane Corso Italiano:

  • Gewicht: 40 – 50 kg
  • Widerristhöhe: 58 – 70 cm
  • Herkunftsland: Italien
  • Lebenserwartung: 10 – 12 Jahre
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: hoch
  • Bewegungsdrang: hoch
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Besonderheiten: geringe Fellpflege, erfahrener Hundehalter, Listenhund

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